2005

 

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Im Internet sind Fest- kalender verschiedener europäischen Religionsge- meinschaften zugänglich. Wir haben hier einige Links für Sie zusammen- gestellt:
Judentum

Kalender der Feste der Religionen 2005 

 

01

Neujahr, auch Beschneidung/ Namensgebung: Erinnert Christen an die Herkunft Jesu und der Christianen Religion aus der jüdischen Tradition.

05

Guru Gobind Singhs Geburtstag (1866): Gobind Singh, der 10. Sikh Guru, der die 5Ks für Sikhs einführte und den Orden der Khalsa, der Sikhbruderschaft, gründete. Im Mittepunkt des Festes steht die ununterbrochene, etwa 48 Stunden dauernde Lesung der Hl. Schrift (Guru Granth Sahib).

06 -07


Greek Orthodox
Rasta

Heiligabend und Weihnachtstag: Orthodoxe Kirchen die den früheren Kalender beibehielten (z. B. Russisch-Orthodoxe und Armenier) feiern alle feststehenden Feste 13 Tage später als die Kirchen des Westens. Epiphanias entspricht also dem 24.-25. December des Gregorianischen Kalenders.

06

Epiphanias: Fest der ersten Erscheinung" Christi, zuweilen begangen als Anbetung der Weisen, Dreikönigstag, Taufe Christi oder Tag des Wunders zu Kana: schließt den Weihnachtsfestkreis: das Fest wird besonders in den Ostkirchen gefeiert.

14

Makar Sankrant / Lohri / Pongal: Fest der Wintersonnenwende, das frühere Neujahrsfest. Eine Zeit, mit den Nachbarn Frieden zu machen.

18 -25

Gebetswoche für die Christiane Einheit: Seit 1908 begangen, besondere Gottesdienste mit Predigertausch.

25

Tu b'Shevat: Landwirtschaftliches Neujahr der Bäume, an dem junge Bäume gepflanzt werden und insbesondere Früchte aus Israel gegessen werden.

02

Lichtmeß: Feier der Darstellung Jesu im Tempel. Der Name kommt von Lichterprozessionen, begangen in vielen Kirchen. Das Licht ist Symbol für Jesus als das Licht für die Völker".

08

Beichtdienstag (Pfannkuchentag): Ein Tag er Buße zur Vorbereitung auf die Fastenzeit. Volkstümlich begangen in manchen Regionen mit Karnivalprozessionen, Vergnügungen und Pfannkuchenessen (zum Aufräumen vor der Fastenzeit)

09

-26


Fastenzeit: 40 Tage von Aschermittwoch bis Ostern (Sonntage nicht gezählt) erinnern an die 40 Tage, die Jesus vor seinem öffentlichen Auftreten in der Wüste verbrachte; begangen als eine Zeit der Selbstverleugnung. Viele Christen verzichten dann auf bestimmte Nahrungs- und Genußmittel oder Luxus. Dies dient der Vorbereitung auf Ostern.

09


China
Vietnam
Korea

Neujahrsfest in China (Yuan Tan), Vietnam (Tet), Korea. Beginn des Jahres des Huhns. Wichtigstes Fest im chinesischen Jahreskreis. Es wird gefreiert mit Feuerwerken, Tänzen (Löwentanz), Familienfesten, Geschenken (Ang Pao, Mandarinen, Süssigkeiten), Dekorationen mit Frühlingsblüten (Mandel...). Das Fest dauert mindestens 3 Tage.

09


Tibet

Losar- Neujahr:Beginn des Jahres des Huhns. Mehr als in anderen Ländern des Mahayana Buddhismus hat der Beginn des 1. Mondmonat des Jahres religiöse Bedeutung für den tibetischen Buddhismus. Ein fünfzehntägiger Festzyklus gedenkt der frühen Jahre des Buddha Sakyamuni und schließt ab mit dem Chonga Chöpa-Fest (s.u.) zu Vollmond.

10

AI-Hijra: Neujahrstag (1424 AH), Gedenken an die Hidschra (Wanderung) Muhammads im Jahre 622 u.Z. von Mekka nach Medina, welche zur Stiftung der Gemeinschaft der Muslime (Umma) führte; Geschenke und Erzählen von Geschichten von Muhammad und seinen Weggenossen.

13

Vasanta Panchami / Saraswati Puja: Fest des Frühlingsanfangs, zugleich Saraswati geweiht, der Göttin der Künste und der Bildung. Besonders im Norden Indiens gefeiert.

19

Ashura: Gedenktag der Shiiten an den Märthyrertod Huassains, des Sohnes Alis und Enkel Muhammads mit Fasten, Trauer und Erinnerung der Geschichte. Auch Sunniten feiern an dem Tag, dem Beispiel Muhhamads folgend.

21 - 24

Id al-Adha: An vier Tagen wird der Beendigung der Hadsch, der Wallfahrt nach Mekka, gedacht. Muslime auf der ganzen Welt bringen Tieropfer dar (wie Abraham anstelle seines Sohnes). Ein Drittel des Fleisches wird den Armen gegeben, der Rest mit Verwandten verspeist.

23



Teng Chieh (Laternenfest):Wenn das Chinesische Neujahr gut beginnt, dann ist auch die erste Vollmondnacht gut." Die 15. Nacht des ersten Mondmonats ist zugleich der Beginn länger werdender Tage. Häuser werden geschmückt mit Laternenketten.

23


Tibet

Cho Nga Chöpa: Ende des Neujahrfestzyklus: Theateraufführungen und Skulpturen aus vielfarbigem Butterfett stellen Szenen aus dem Leben Buddhas dar.

05

Sri Ramakrishnas Geburtstag (1836):
Hindu-Lehrer und Mystiker, gründete die Ramakrishna-Vedanta-Bewegung. Sein Schüler Swami Vivekananda brachte seine Lehre in ein philosophisches System.

09

Maha Shivarati: Die wichtigste aller Gott Shiva geweihten Neumondnächte des Jahres, in der sich Siva als Nataraja, Gott des kosmischen Tanzes offenbart. Die ganze Nacht werden Sivanataraja im Tempel Blumenopfer und Gebete dargebracht.

09

Aschermittwoch:Beginn der 40 tägigen (ohne Sonntage) Fastenzeit/ Passionszeit, so benannt nach dem katholischen Brauch, im Gedenken an die Sterblichkeit des Menschen die Stirn der Gläubigen mit einem Aschenkreuz zu versehen.(Ostkirchen vgl. 10.März)

14



Orthodox

Grosses Fasten: Beginn der Fastenzeit für orthodoxe Christen

19

St. Josefstag: Fest zu Ehren des Mannes, von dem die Kindheitsgeschichten Jesu berichten, der zusammen mit Maria für die Erziehung Jesu verantwortlich war.

21

Naw-Ruz: Neujahrstag und Ende des neunzehntägigen Fastens, das das alte Jahr beschließt.

21

Jamshedi Noruz Neujahrstag nach dem im Iran gebräuchlichen Fasli-Kalender. Ein Familienfest, an dem Eier und immergrüne Pflanzen als Symbole des Lebens, des Fortbestehens und der Ewigkeit dienen.

24

Purim: Feier der Errettung der Juden durch das Eingreifen der Königin Esther in Persien vor 2300 Jahren vor Hamans Plänen, sie zu vernichten,. Das Buch Esther wird in den Synagogen gelesen; immer wenn Hamans Name genannt wird, versucht die Gemeinde mit Rasseln und Tuten den Vorleser zu übertönen. Viele kommen in Kostümen. Partys werden veranstaltet und Geschenke gemacht.

24

Gründonnerstag: Erinnert an die Einsetzung des Heiligen Mahles, der Eucharistie / des Abendmahls, und an Jesu Gebot der Fußwaschung. Die Handlung der Fußwaschung wird in vielen Kirchen symbolisch z.B. an Benachteiligten der Gesellschaft durchgeführt.

25

Karfreitag: Erinnert an die Kreuzigung Jesu, das Beispiel höchster Selbstaufopferung, und trägt bereits die Saat der kommenden Osterfreude in sich. In römisch-katholischen Kirchen werden die Sakramentshäuschen geleert und geöffnet, Kruzifixe verhüllt. Die liturgische Farbe ist Schwarz.

25

Mariä Verkündigung: Fest der Ankündigung des Engels Gabriel an Maria, daß sie ein Kind bekommen wird. Eine Gelegenheit zur Beschäftigung mit der Inkarnationslehre.

25

Holi: Ein Frühlingsfest von 2-5 Tagen Dauer. Es werden Freudenfeuer entzündet, Prozessionen und Tänze aufgeführt, bunter Puder und Wasser werden verrührt und über andere gesprüht. Das fröhliche Fest erinnert an die Spiele Krishnas mit den Kuhhirtinnen und auch an die Geschichte von Prahlada and Holika. Holika rettete Prahlada vor dem Feuertod, den er erleiden sollte als Strafe, dass er Gott Vishnus verehrte.

25


Thailand

Magha Puja (Allerheiligen / Sangha Tag): Lichterfest in N. Thailand und Laos in Erinnerung an die Versammlung von 1250 erleuchteten Jüngern in den 3 Monaten vor Buddhas Tod. Der Tag wird ähnlich gefeiert wie Wesak. Lesung der Vessantara Jataka (Selbstlosigkeit Buddhas in seinen früheren Existenzen) - wie Loi Kratong.

26

Karsamstag oder Stiller Samstag: Mit Zeiten der Stille und Gottesdiensten, ohne Glocken und Orgel begangen, gilt der Tag der Besinnung: zuweilen im Gedenken an die Taufe, an das Ende der Fastenzeit oder der Passionszeit.

27

Ostern: Das wichtigste Fest des Christianen Jahres gilt der Feier der Auferstehung Christi, dem endgültigen, potentiell alle Menschen rettenden Sieg über den Tod. In vielen Kirchen werden Gottesdienste in der Osternacht gefeiert. Osterkerze, Ostereier und andere Symbole des neuen Lebens haben, obgleich zum Teil nicht Christianen Ursprungs, ihren Platz in vielen Gottesdiensten, regional auch am Ostermontag.

08


Japan

In Japan wird Buddha Sakyamunis Geburtstaggefeiert as Blumenfest, Hanamatsuri. Blumen sollen an die Überlieferung erinnern, dass Buddha im königlichen Park zu Lumbini geboren wurde. Blumenschreine werden errichtet und eine Statue des Kindes wird mit Wasser übergossen.

09

Chaitra/Varsha-Pratipada: Der erste Tag des Monats Chaitra ist nach dem HinduKalender Neujahr. Außer Divali, einem herbstlichen Neujahrsfest (s.u.), feiern viele Hindus auch ein FrühlingsNeujahr, dessen Name und Datum allerdings von einer Region zur anderen beachtlich variieren.

14

Vaisakhi (Baisakhi):  1699 gründete der zehnte und letzte menschliche Guru, Gobind Singh, den Orden der Khalsa durch die Aufnahme von fünf Jüngern, später "die fünf Geliebten" genannt. Mit diesem Tage wurden die "fünf Ks" ( ungeschnittene Haare, hölzerner Kamm, besondere Hosen, Stahlarmreif, Dolch), die Kennzeichen eines Sikhs, für Khalsas verpflichtend. Außerdem tragen seither Sikh Männer den Namen 'Singh' und Frauen den Namen 'Kaur'

14

Geburtstag des Guru Nanak:(1469), Gründer der Sikh-Religion. Zur Feier solcher Geburtstage wird eine vollständige Lesung des Guru Granth Sahib (,Akhand Path') zwei Tage vor dem Ereignis begonnen, so daß die Lesung des Textes am Morgen des Geburtstages beendet ist. Alle versammeln sich im Gurdwara, um Predigten zu hören und Lieder vom Leben und Werk des Guru zu singen. Die Gemeinde teilt kostenloses Essen aus.

17

Rama Navami: Geburtstag Ramas, der siebten Herabkunft (Avatar) Vishnus und Held des Ramayana-Epos. Krippen werden gebaut, Bilder des Kindes Rama hineingelegt und bis mittags, als Rama der Überlieferung nach geboren wurde, zugedeckt. Es ist auch der Geburtstag Swama Sahajanandas, des Gründers der Vaishnava-Swaminarajan-Sekte in Gujurat.

20

Palmsonntag: Der erste Tag der Karwoche erinnert an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem. Palmwedel, die damals die Menschen zur Begrüßung Jesu schwangen, werden zuweilen in Kirchen verteilt, und Kreuze aus Palmstroh schmücken manches Haus.

21

Geburtstag Muhammads: (20. Aug. 570 u. Z.) wird mit Prozessionen, Erzählungen und Vorträgen über das Leben Muhammads begangen.

21

-02


Ridvan: Das wichtigste Baha'i-Fest. In diesen zwölf Tagen erklärte Baha'u'llah sich als der Eine Verheißene, prophezeit durch den Bab. Das Fest wurde nach dem Garten bei Bagdad benannt, in dem sich Baha'u'llah aufhielt. Von den zwölf hohen Tagen wird der 1., 9. und 12. besonders hervorgehoben; an ihnen wird nicht gearbeitet. In dieser Zeit wählen die Baha'i ihre örtlichen, nationalen und internationalen Geistigen Räte.

24
-
01


Pesach: Das Pesachfest hat zweifache Bedeutung: es erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und ist das Fest der Gerstenernte. Höhepunkt ist das Seder Mahl, das in allen Familien zu Beginn des Festes gefeiert wird (Erev Pesach) und während dessen die Geschichte der Befreiung aus Ägypten wie sie in der Haggadah ("Die Erzählung", "die Geschichte") wiedergegeben wird.

01


Greek Orthodox

Ostern/Passah (östl. orth.) Da Ostern nach dem Mondjahr berechnet wird, verändert sich seine Stellung zum Sonnenjahr. Weil nun zwischen Ostkirchen und Westkirchen keine Übereinstimmung hinsichtlich der Schaltjahre besteht, gibt es keinen festgelegten Abstand zwischen östl. orth. und westl.

05

Christi Himmelfahrt: Der 40. Tag nach Ostern erinnert an die letzte irdische Erscheinung des auferstandenen Christus, gedenkt seiner darauf folgenden Himmelfahrt und seiner irdische Begrenzungen überschreitenden 'Gegenwart' für Christen.

06

Jom Ha-Shoa: Gedenktag an die Opfer des Holocaust, der Massenvernichtung durch die Nazis, wird mit dem Anzünden von Gedenkkerzen und Gottesdiensten begangen.

15

Pfingsten: So benannt nach dem jüdischen Fest, an dem die Nachfolger Jesu zuerst den Heiligen Geist empfingen und das Evangelium verkündeten; deshalb oft als 'Geburtstag der Kirche' bezeichnet. Der im Englischen zuweilen gebrauchte Name 'Whitsuntide' erinnert daran, daß an diesem Tag früher Konvertiten zu ihrer Taufe weiße Kleider trugen.

22

Trinitatis/Dreifaltigkeitssonntag: Gewidmet dem Gedenken an die Christiane Lehre der Trinität, nach der Gott unteilbar Einer ist, doch geoffenbart in den klar unterschiedenen Gestalten von Vater, Sohn und Heiligem Geist.

23


SriLanka
Thailand
Vietnam
China

Wesak/Visakha: Buddhas Geburt, Erleuchtung und Tod (Parinirvana): Unterschiedliche Tradition in den verschiedenen Ländern: Schmücken der Häuser und Tempel mit Laternen und Girlanden, Verehrung des Bodhi-Baumes im Tempel durch Lichtopfer. Freilassen gefangen gehaltener Vögel als verdienstvolle Tat und um Buddhas Mitleid und Erleuchtung zu symbolisieren.

23


Tibet

Saka Dawa Düchen: Buddha Sakyamunis Erleuchtung und Parinirvana. 

23

Jahrestag der Erklärung des Bab: Der Bab verkündete die Ankunft des Baha'u'llah und wurde Mitbegründer der Baha'i-Religion. Er erläuterte seinen Auftrag zuerst 1844 in Persien. Er setzte den Baha'i-Kalender in Kraft, der vom Jahr dieser Bekanntmachung an rechnet.

26

Fronleichnam: Katholisches Fest zur Feier des Eucharistiesakraments, fröhlicher gestaltet als das Gedenken an die Einsetzung des Abendmahls am Gründonnerstag (siehe oben).

27

Lag b'Omer: Die 49 Tage der Omer-Zeit von Pesach bis Shavuot sind Trauerzeit, mit Ausnahme des 33. Tages, an dem eine Heimsuchung in der Römerzeit ihr Ende fand. Er wird häufig mit Kinderfesten im Freien und außergewöhnlich vielen Hochzeiten begangen, die sonst im Omer nicht stattfinden können.

27

Zartusht-no-Diso: Zum Gedenken an den Tod des Propheten Zarathustra werden diesem und den Fravashis (Geistern des Todes) Gottesdienste geweiht.

29

Jahrestag der Auffahrt des Baha'u'Ilah: Zum Gedenken an den Tod von Baha'u'Ilah 1892 in Akko. In Richtung seiner Grabstätte in Bahji am Rande von Akko wenden sich alle Baha'is beim Gebet.

13-14

Shavuot - (Wochenfest): Eins von drei Wallfahrtsfesten aus der Zeit des Tempels, der Offenbarung der Tora am Berg Sinai geweiht, zugleich Fest der Weizenernte. Die Synagogen werden mit Blumen geschmückt - und es werden Milchspeisen gegessen.

16

Martyrium des Guru Arja Dev (1606): Der 5. Guru wurde durch den Mogulkaiser seiner Zeit zu Tode gefoltert. Arjan Dev stellte das heilige Buch der Sikhs, Guru Granth Sahib, zusammen und überwachte die Vollendung des Goldenen Tempels zu Amritsar.

21


SriLanka

Poson: Gedenken an den Tag, an dem Kaiser Asokas Sohn Mahinda als Mönch in Sri Lanka erstmals die buddhistische Lehre verkündigte. Prozessionen, u. a. mit idealisierten Abbildern des Mönches Mahinda, lauter Trommelmusik und jugendlicher Ausgelassenheit.

08 Ratha Yatra: Das Fest ist in Puri am bekanntesten, wird aber auch an anderen Orten gefeiert: Tausende begleiten in Prozessionen riesige Wagen mit Standbildern Krishnas und seiner Diener. Krishna wird bei dieser Gelegenheit als Jagannatha, Herr des Universums, gefeiert.
09 Jahrestag des Martyriums des Bab: Der Bab wurde durch ein Erschießungskommando auf dem Kasernenhof in Täbris, Nordpersien, am Mittag, im Jahre 1850 hingerichtet. Des Todes des Bab wird am Mittag mit Lesungen und Gebeten aus den Baha'i-Schriften gedacht.
10
Tibet
Chökhor Düchen: Buddhas erste Predigt 7 Wochen nach seiner Erleuchtung. Begangen wie Asala, vgl. 21. Juli.
21
Thera vada
Asala - Beginn des Regenzeit-Retreats und Buddhas erste Predigt: Erinnert an erste Verkündigung des Mittleren Weges, der Vier Edlen Wahrheiten und des Achtfachen Pfades durch Buddha Sakyamuni im Tierpark zu Bodhgaya. Zur Asala Feier gehört meist eine Belehrung im Tempel und eine Lichterprozessionen zur Nacht.

Thailand: Khao Phansa, Feier des zeitweisen Eintritts von Laien in den Mönchsstand.

14 Tisha b'Av: Ganztägige Trauer um die Zerstörung des ersten und zweiten Jerusalemer Tempels und anderer Tragödien jüdischer Geschichte. Es werden die Klagelieder Jeremias" gelesen.

19
-
18



China
Japan
Fest der Hungergeister (China: Chung Yuang, Japan: Se-gaki/Obon): Einmonatiges Ahnenfest: Speiseopfer für die verstorbenen Seelen, die keine Ruhe und keine Befriedigung im Jenseits finden. Gaben für die Hungergeister in Form von Verbrennung von Papiermodellen und Gegenständen, die im Jenseits hilfreich sind, besonders Modellschiffen zum Übersetzen vom Meer der Qualen ins Nirwana (China). Opfertische und einfache Messen für die Seelen aller Verstorbenen in Zen-Tempeln. Hungergeister als Symbol menschlicher Lebensgier (Japan).

19

Raksha Bandhan: Ein Fest, das daran erinnert, dass Brüder in der Familie ihre Schwestern beschützen müssen ('raksha' = "Schutz", 'bandhan' = "binden". Schwestern binden rote und goldene Amulettbänder um die Handgelenke ihrer Brüder, um Unheil fernzuhalten. Die Brüder geben ihnen dafür Geschenke.

21

No Ruz: Neujahrstag nach dem Shenshai Kalender.

26

Janamashtami: (Krishna Jayanti) Geburtstag Krishnas. Viele Hindus fasten zur Vorbereitung bis Mitternacht, der Geburtsstunde. Der neugeborene Krishna wird in den Tempeln mit Liedern, Tänzen und Süßigkeiten begrüßt. In den Häusern wird zuweilen ein Bild des Krishnakindes in eine Krippe gelegt, besondere Süßigkeiten werden ihm dargebracht und verteilt.

26

Khordad Sal: Geburtstag Zarathustras.

var

Erntedankfest: Nach regionaler Überlieferung mit Gottesdiensten gefeiert (die Daten variieren), für die Altar und Kirche mit Früchten aus Feld und Garten geschmückt sind, die später an Alte und Bedürftige verteilt werden.

01

Die Nacht der Reise und Himmelfahrt (Lailat-ul-Isra'Wal Mi'raj) : Fest der Reise Muhammads von Mekka nach Jerusalem und dort zum Himmel in einer einzigen Nacht. Bei dieser Reise wurde das Gebot des fünf mal täglichen Gebets gegeben. Der Fels in Jerusalem, von dem Muhammad aufgefahren ist, ist heute durch die Felsendom-Moschee gekennzeichnet.

07

Ganesh-Chaturthi: Ganesha wird als Helfer gegen Widerstände und zum Anfang aller neuen Unternehmungen angerufen. Das Ganesha-Fest wird vor allem wird im Westen Indiens (Maharashtra), aber auch in vielen Tempeln Großbritanniens, zehn Tage lang gefeiert. Ganesh Statuen aus Ton werden zuhause und in den Tempeln mit Blumen geschmückt, Lichter werden auf dem Altar angezündet, Süßigkeiten und Früchte dargebracht, die später Gästen und Gottesdienstbesuchern als Prasadam gereicht werden. Am Ende des Festes werden die Ganeshstatuen im nahen Fluss oder im Meer versenkt oder nur (zuhause) in Wasser getaucht. Mit diesem Reinigungsritus geht ein oft (in Indien!) 10 tägiger Festzyklus zu Ende.

08

Geburt Marias, der Mutter Jesu.

19

Nacht der Vergebung (Lailat-al-Bara'h): Zwei Wochen vor Ramadan suchen Muslime Vergebung ihrer Sünden. Viele Muslime glauben, dass in dieser Nacht das Schicksal eines Menschen von Gott für das neue Jahr bestimmt wird. Man verbringt die Nacht im Gebet, um Gottes Führung und Vergebung zu erbitten. Einige Muslime fasten am Tag. In einigen muslimischen Ländern besuchen die Menschen die Gräber der Verstorbenen. Auch Almosen werden gespendet. Mancherorts finden Feuerwerke statt.

29

St. Michaels- und Engelfest: zum Teil und nach örtlichen Bräuchen gefeiert.

04

 

Ramadan:Der Fastenmonat vom ersten Schein der Morgendämmerung bis zum letzten Schimmer des Sonnenuntergangs. Zum Fasten gehört das völlige Verbot von Essen, Trinken und Rauchen. Es ist eine Erfahrung der Selbstdisziplin und ermöglicht allen die Erfahrung von Verzicht/ Verlust durch Armut. Reisende und Kranke, Schwangere oder menstruierende Frauen sind vorübergehend vom Fasten befreit. Durch Armenspenden sollen die versäumten Tage ausgeglichen werden. Kinder werden ermutigt teilweise mit zu fasten, doch nur für erwachsene Muslime is Fasten Pflicht (eine der "Fünf Säulen").

04-05

Rosh Hashana: Neujahrstag (5764 n.d.Schöpfung) erinnert an die Erschaffung der Welt. Das Blasen des Widderhornsim Gottesdienst gemahnt die Juden daran, daß Abraham einen Widder anstelle seines Sohnes opferte. Mit dem Fest beginnen zehn Tage der Buße und Selbstprüfung, während Gott über jeden einzelnen das Urteil spricht. In Honig getauchte Äpfel werden in der Hoffnung auf ein süßes" Jahr gegessen.

10-18

Navaratri/Durga Puja/Dusserah: Unter verschiedenen Namen eins der wenigen in ganz Indien gefeierten Feste; es ist der Auseinandersetzung Ramas mit dem Dämonenkönig Ravana geweiht sowie der Erschlagung des Büffel-Dämons durch Durga (oder Kali). An verschiedenen Orten stehen unterschiedliche Aspekte des Festes im Vordergrund, in bestimmten Gebieten werden alle weiblichen Gottheiten gefeiert. Auf die Mythen bezogene Tänze und Spiele werden fröhlich und begeistert aufgeführt. In Großbritannien sahen viele Gujuratis und Bengalis sich genötigt, die Dauer des Festes von 9 auf 4 oder 5 Tage zu reduzieren.

13

Jom Kippur: Der letzte der zehn Bußtage (siehe oben Rosh Hashana), der höchsten Sühne gewidmet, und heiligster Tag des Jahres. Juden essen und trinken den ganzen Tag über nicht und widmen viel Zeit dem Gebet um Vergebung für zuvor begangenes Unrecht und Wandlung zum Besseren im folgenden Jahr.

18-26

Sukkot (Laubhüttenfest):Ein Emtedankfest, das auch an die 40 Jahre in der Wüste auf dem Weg von Ägypten nach Israel erinnert. Es werden Hütten gebaut und während des Festes für Essen, Trinken und familiäres Zusammensein benutzt. Die offenen Dächer werden mit Zweigen gedeckt und mit Früchten geschmückt. "Vier Arten" (von Pflanzen/Früchten) werden gebündelt und zum Dankgottesdienst in die Synagoge gebracht: Lulaw = 1 Palmzweig, Etrog = 1 (besondere) Zitrusfrucht, Hadasim = 3 Myrtenzweige, Arawoth = 2 Bachweidenruten.

19

Ende des Regenzeit Retreats (Sri Lanka: Wap / Thailand u. Vietnam: Pavarana): Schmücken der Häuser und Tempel mit Lichtern. Auch Gedenken an die Wiederkehr Buddhas aus dem Tushitahimmel, wo er während eines Regenzeit-Retreats seiner Mutter predigte Während des ganzen nun beginnenden Monats Kathina Feiern (Thai: Tod Kratin): Schenkung von Mönchsroben an die Sangha.
Thailand: Häufig Feier der Rückkehr der Söhne / erwachsenen Laien in ihre Familien nach vorübergehender Mönchszeit im Kloster.
Tibet: Lha Bab Düchen

(vgl. 17. Oktober)

20

Jahrestag der Geburt des Bab: Der Bab (Bedeutung des Titels: 'Tor') wurde 1819 in Shiraz, Persien geboren. Er rief die Menschen zu religiöser Erneuerung und zur Erwartung eines neuen Propheten Gottes auf. Baha'is glauben, dass dieser mit Baha'u'llah erschienen ist.

23-30

Gebetswoche für den Weltfrieden: Jährlich werden Sammlungen von Gebeten aus verschiedenen Weltreligionen für Veranstaltungen in dieser Woche veröffentlicht, die von Mitgliedern vieler religiöser Gemeinschaften unterstützt wird.

24


Tibet

Lha Bap Düchen: Gedenken an die Wiederkehr Buddas aus dem Tushitahimmel, wo er während eines Regenzeit-Retreats seiner Mutter predigte (vgl. 10.Okt.)

26

Simchat Torah:Dieses Fest markiert das Ende des jährlichen Vorlesezyklus der Torah in der Synagoge. Unmittelbar nach Ende der Lesung des letzten Torahabschnitts (Deuteronomium 34) folgt (aus einer zweiten Schriftrolle) die Lesung des Beginns der Torah (Genesis). Simchat Torah ist ein Freudenfest (Simchat=Freude), die Torahrollen werden in festlichem Umzug durch die Synagoge getragen, Kinder und viele der Erwachsenen tanzen und singen aus "Freude an der Torah". Progressive jüdische Gemeinden feiern 1 Tag nach Sukkot (30.Sept.)

30

La Lailat-al-Qadr: Die Nacht der Macht" wird zum Gedenken an den Beginn der Offenbarung des Koran gefeiert, während der die Muslime beten und den Koran studieren. Gegen Ende des Ramadan, meistens am 27. Tag dieses Monats.

01

Divali (Dipavali): Zwei- bis fünftägiges Neujahrsfest, an dem Lichter und Lampen hinausgehängt werden. Die Bedeutung des Festes wird in verschiedenen Teilen Indiens unterschiedlich ausgelegt, doch viele verbinden es mit Lakshmi, der Göttin des Wohlstands; das Fest ist auch Anlaß für Neubeginn im Beruf wie im allgemeinen Verhalten. Das Finanzjahr beginnt zu dieser Zeit. Es werden Geschenke und Grußkarten ausgetauscht.

01

Allerheiligen: Eine Gelegenheit, alle Heiligen anzurufen und denen zu danken, für die kein eigener Gedenktag besteht.

02

Allerseelen: An diesem Tag wird besonders der Dahingegangenen gedacht und für sie gebetet.

03

Id-al-Fitr: Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadan, oft in der Moschee und mit anschließendem Festmahl in den Familien begangen. Wohltätigkeit hat an diesem Tag einen festen Platz; Kinder erhalten Geschenke. Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit sind wichtige Akzente.

12

Jahrestag der Geburt des Baha'u'Ilah: (1817), Gründer der Baha'i-Religion, Sohn eines persischen Adligen in Teheran.

15


Thailand

Loi Kratong-Lichterfest: Großes Lichterfest (S. Thailand). Darstellung von Szenen aus den Vessantara Jataka (Beschreibung der Selbstlosigkeit Buddhas in seinen früheren Existenzen: wie 20.Feb.); Schmücken von Tempeln und Häusern mit Lichtern und Laternen; Lichtergaben an die Flußgötter (Papierschiffchen).

24